Nachdem Sie nun wissen, wofür Sie Ihren Garten hauptsächlich nutzen wollen, sollten Sie die verfügbaren Standorte prüfen und entscheiden, welcher für Ihre Bedürfnisse der richtige ist. Beachten Sie dabei die folgenden Fragen.
Wie viel Platz brauchen Sie, um Ihre Ziele zu erreichen?
Wie viele Beete wollen Sie aufstellen, um den Bedarf Ihrer Schule zu decken? Wie lässt sich diese Fläche am besten in Beete aufteilen? Was brauchen Sie sonst noch (Kompostbehälter, Geräteschuppen, Tische oder Bänke zum Eintopfen, Spaliere usw.)? Die Antworten auf diese Fragen werden Ihnen helfen, Ihre Beete zu planen und zu bestimmen, wie viel Platz Sie dafür benötigen.
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Ist genug Sonne vorhanden?
Direkte Sonneneinstrahlung ist eines der wichtigsten Bedürfnisse, die Ihr Garten haben wird. Während Salat etwa 4 Stunden Sonnenlicht pro Tag benötigt, sollte Ihr Garten idealerweise 7 bis 8 Stunden Sonnenlicht haben, um eine möglichst breite Palette von Obst und Gemüse anzubauen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie viel Licht Ihr Standort bekommt, verwenden Sie einen Sonnenlicht-Rechner, um sicherzugehen.
Wo ist Ihr Wasserzugang?
Ihr Standort sollte idealerweise nicht mehr als eine Schlauchlänge vom nächsten Wasserhahn oder Zapfhahn entfernt sein. Wenn Sie eine unterirdische Bewässerung planen, wirkt sich die Entfernung von der Wasserquelle auf den Druck aus, der erforderlich ist, um das Wasser zu Ihrem Standort zu bringen.
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Welche Art von Beeten werden Sie verwenden?
Ein traditioneller, in den Boden eingelassener Garten ist zwar am einfachsten anzulegen, setzt aber voraus, dass vor Ort eine gute Bodenqualität vorhanden ist. Sie können zusätzliche Erde oder gut abgelagerten Kompost bestellen, um das Vorhandene zu ergänzen, aber es sollte etwas vorhanden sein, mit dem Sie beginnen können. Zu den Vorteilen von unterirdischen Gärten gehören Flexibilität, gute Feuchtigkeitsspeicherung und die Möglichkeit, bei Bedarf Kühlzellen oder Gewächshäuser hinzuzufügen, um die Anbausaison zu verlängern.
Hochbeete werden häufig in Schulgärten verwendet, weil sie die Unkrautbekämpfung leicht machen und für alle Altersgruppen und Fähigkeiten zugänglich sind. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Höhen, Breiten und Längen. In den meisten Fällen werden Beete mit einer Breite von 3 oder 4 Fuß verwendet, damit Kinder die Mitte des Beetes erreichen können, ohne auf der Erde zu stehen.
Hochbeetkästen haben in der Regel keinen Boden und stehen direkt auf der Erde. Dies ist der ideale Aufbau. Wenn Sie jedoch Ihre Beete auf Beton aufstellen müssen, sollten Sie in Erwägung ziehen, Beete mit integrierten Böden zu kaufen und die Höhe Ihres Gartens auf mindestens 18 Zoll zu erhöhen. Höhere Beete bieten Ihnen mehr Flexibilität in Bezug auf die Pflanzen, die Sie anbauen können. Alle Gartenbeete, die mit einem Boden ausgestattet sind, müssen so konzipiert sein, dass eine gute Entwässerung gewährleistet ist.
Viele Schulen verwenden auch Pferdetröge, entweder allein oder in Verbindung mit anderen Hochbeeten.
Kann man vertikal arbeiten?
Schulen, die das Beste aus ihrem Raum herausholen wollen, fügen oft vertikale Elemente hinzu. Dazu gehören Spaliere auf Hochbeeten, Wandtaschen in verschiedenen Größen, die an Zäunen oder Mauern hängen, und gestapelte Gartentürme an einer zentralen, zugänglichen Stelle. Achten Sie nur darauf, die vertikalen Elemente so zu platzieren, dass sie keine dahinter liegenden Beete beschatten (z. B. südlich von kürzeren Beeten, wenn Sie auf der Nordhalbkugel wohnen).
Welche Art von Boden gibt es vor Ort?
Mit einem gesunden, lebendigen Boden erhält Ihr Garten die Nährstoffe, die er zum Gedeihen braucht. Sie können zwar vor der Pflanzung Dünger hinzufügen, aber ein gesunder Boden besteht aus mehr als nur Nährstoffen. Die beste Bodenstruktur ist locker, leicht strukturiert und voller organischer Stoffe, die ständig abgebaut werden. Er bietet genügend Lufteinschlüsse, damit die Wurzeln eindringen und das Wasser fließen kann. Wenn vor Ort Erde vorhanden ist, führen Sie einen Bodentest durch, um herauszufinden, welche Nährstoffe Sie hinzufügen können. Die Durchführung eines eines einfachen Quetschtests hilft Ihnen, die Bodenbeschaffenheit und den Gehalt an organischer Substanz besser zu beurteilen.
Wenn Ihr Boden, wie die meisten Böden, Hilfe braucht, sind die besten Quellen für organische Nährstoffe fertiger Kompost und gut verrotteter Mist (mindestens zwei Jahre alt). Beide können den vor Ort vorhandenen Boden ergänzen, so dass eine gelungene Kombination aus Nährstoffen und organischen Stoffen entsteht.
Ist der Standort sicher?
An den meisten Standorten müssen Gärten eingezäunt werden, um tierische Schädlinge und kleine Füße, die in den Pausen nach Abkürzungen suchen, fernzuhalten. Berücksichtigen Sie den Bedarf an einem Zaun bei Ihren ersten Überlegungen zum Standort. Gibt es einen Standort in der Nähe eines bestehenden Zauns, der dazu beitragen könnte, die Kosten für eine vollständige Umzäunung zu senken?
Auch wenn Sie nicht viel Fußgängerverkehr oder Schädlinge in der Nähe haben, sollten Sie Ihren Garten mit einem Zaun sichern. Eine weitere Möglichkeit, nächtliche Besucher abzuschrecken, besteht darin, Ihren Garten in einem gut beleuchteten Gebiet mit Nachbarn in der Nähe anzulegen.